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Beobachtungen während des Lehrgangs zur Süßwasserbiologie im Binsfeld (Nordeinstieg, Gänsedreck) am 19. und 20. Juni 2010


Aufgrund der vorhandenen Flora und der chemisch-physikalischen Parameter wurde der Gewässerzustand des Binsfeldsees als "mäßig nährstoffbelastet" eingeschätzt.

Chemisch-physikalische Parameter
Tiefe (m) Temperatur (Celsius)O2-Sttigung (%) pH- Wert
2 20 1006,0
4 19 1006,0
6 16 1107,0
8 12 1106,5
10 10766,5
12 9,5 906,0
14 8 906,0
16 8 906,5
18 8 807,5

Die Temperatursprungschicht befand sich am 19. Juni 2010 im Tiefenbereich von 5 m bis 8 m.
Innerhalb der Sprungschicht betrug die Sauerstoffsättigung mehr als 100%, dies kann auf eine erhöhte Dichte an planktischen Algen in diesem Bereich zurück geführt werden.
Unterhalb der Sprungschicht fällt die Sauerstoffsättigung erwartungsgemäß ab.
Ein Sauerstoffmangel lag aber auch in der Tiefe nicht vor, bodennah konnte noch eine Sauerstoffsättigung von 60% gemessen werden.
Der pH-Wert des Wassers liegt wenig unter dem Neutralwert und damit im unauffälligen Bereich.


Makrozoobenthos und Zooplankton:
- Süßwassergarnelen,
- Wassermilben,
- Wasserflöhe,
- Zuckmückenlarven,
- Libellenlarven,
- Wasserasseln,
- Zebramuscheln,
- Schlammohrschnecken
- Süßwasserschwämme
- Kamberkrebse
- Köcherfliegenlarven


Wasserpflanzen (Submerse Makrophyten):
- Ähriges Tausendblatt
- Kanadische Wasserpest,
- Durchwachsenes Laichkraut,
- Krauses Laichkraut,
- Armleuchteralgen,
- Raues Hornblatt,
- Spreizender Hahnenfuß,
- Kammlaichkraut


Fischbestand:
- Hecht,
- Wels,
- Flussbarsch,
- Sonnenbarsch,
- Karpfen,
- Schleien,
- Aal
- Lachsforelle


Diese Beobachtungen wurden im Rahmen eines Seminars mit 20 Teilnehmern aus den Vereinen des Landesverbands Sporttauchen Rheinland-Pfalz gemacht.

Schifferstadt, den 21. Juni 2010