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Beobachtungen während des Lehrgangs zur Süßwasserbiologie im Binsfeld (Nordeinstieg, Gänsedreck) am 20. und 21. Juni 2009


Aufgrund der vorhandenen Flora und der chemisch-physikalischen Parameter wurde der Gewässerzustand des Binsfeldsees als "mäßig nährstoffbelastet" eingeschätzt.

Chemisch-physikalische Parameter
Tiefe (m) Temperatur (Celsius)O2-Sttigung (%) pH- Wert
2 21,5 866,0
4 21 1006,0
6 19 1187,0
8 14,5 1306,5
10 10766,5
12 9 666,5
14 8 656,5
16 8 616,5
18 6 636,5

Die Temperatursprungschicht erstreckte sich am 20. Juni zwischen 6m und 10m Wassertiefe. Im oberen Bereich innerhalb der Sprungschicht betrug die Sauerstoffsättigung mehr als 100%,dies kann auf eine erhöhte Dichte an planktischen Algen in diesem Bereich zurück geführt werden. Unterhalb der Sprungschicht fällt die Sauerstoffsättigung erwartungsgemäß stark ab. Ein Sauerstoffmangel lag aber auch in der Tiefe nicht vor. Der pH-Wert des Wassers liegt wenig unter dem Neutralwert und damit im unauffälligen Bereich.

Makrozoobenthos und Zooplankton:
- Süßwassergarnelen,
- Wassermilben,
- Wasserflöhe,
- Zuckmückenlarven,
- Libellenlarven,
- Wasserasseln,
- Süßwasserpolypen,
- Zebramuscheln,
- Schlammohrschnecken
- Strudelwurm
- Kamberkrebse
- Egel


Wasserpflanzen (Submerse Makrophyten):
- Ähriges Tausendblatt
- Kanadische Wasserpest,
- Durchwachsenes Laichkraut,
- Krauses Laichkraut,
- Armleuchteralgen,
- Raues Hornblatt,
- Spreizender Hahnenfuß,
- Kammlaichkraut


Fischbestand:
- Hecht,
- Wels,
- Flussbarsch,
- Sonnenbarsch,
- Kaulbarsch,
- Karpfen,
- Rotfeder,
- Rotauge
- Stör


Diese Beobachtungen wurden im Rahmen eines Seminars mit 15 Teilnehmern aus den Vereinen des Landesverbands Sporttauchen Rheinland-Pfalz gemacht.

Schifferstadt, den 21. Juni 2009