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Ausflug zum Tauchturm nach Siegburg


Am Samstag den 08 April trafen sich eine Gruppe von 12 Tauchern unter der Leitung von Karl Kögel
in Siegburg .
10 der 12 Anwesende waren Apnoisten , lediglich ein Paar  waren zum Gerätetauchen angereist.
Bei einer kurzen Vorstellungsrunde am langen Tisch im Octopus Restaurant, des angeschlossenen Hotels, wurden erste Erfahrungen und Tipps unter den Tauchern ausgetauscht.
Gegen 14 Uhr betraten wir die heiligen Hallen des Tauchturms.
Um auf das Bevorstehende bestens vorbereitet zu sein wurden auf der Wiese des angeschlossenen Schwimmbades einige Dehn- und Atemübungen gemeinsam, unter Anleitung von Karl Kögel,  gemacht.

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Alle Beteiligten waren mit vollem Elan und Konzentration bei der Sache.
Schließlich hatten sich viele von uns  hohe Ziele gesetzt.

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Der Tauchturm in Siegburg kann man sich  wie eine umgedrehte Terrassentorte vorstellen.
Beim Einstieg ins Becken steht man auf einer Plattform, beim Abtauchen zur ersten Terrasse in ca. 7m sind auf dessen Ebene verschiedene kleine Grotten und griechische Tempel  mit Säulen und Statuen zu sehen. Zur Mitte hin fällt dann das Becken senkrecht bis auf 20 m ab, auf dessen Grund ein Ring aus Säulen und anderen griechischen Relikten zu sehen ist.
An diesem Samstag herrschte reges Treiben .
Die Anlage wird auch viel von Tauchschulen zur Ausbildung Ihrer Schützlingen genutzt , da das 28° warme Wasser und die klare Sicht ideale Bedingungen bietet um Anfängern das Tauchen näher zu bringen.
Diese Vorteile wollten wir natürlich auch nutzen, um unsere Apnoe -Tauchgänge zu machen.
Nach dem die Gruppen aufgeteilt waren , konnten die erfahrenen Teams selbstständig mit der Erkundung beginnen. Wir nutzten die Zeit um uns die Grotten und Tempel einmal aus der Nähe anzusehen. Schnell vergingen die ersten 90min bis zur geplanten Pause.
Beim gemütlichen Vespern wurden wieder rege Erfahrungen ausgetauscht.
Schließlich hat man nicht so oft Gelegenheit so viele erfahrene Apnoisten auf einem Haufen zu haben.

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Die zweite Hälfte der Wasserzeit hatte dann mehr den Schwerpunkt der persönlichen Tiefenmarke sich zu nähern. Die Teams sammelten sich an den Bojen um sich dort auf Ihre Tauchgänge vorzubereiten.
So hatte man die Möglichkeit seinen Abstieg unter der Sicherung seines Partners am Bojenseil vorzunehmen. So hatte jeder die die Chance , unter größtmöglicher Sicherheit seinen Maximal-Versuch zu starten. Ob seine Tagesform das Gelingen ermöglicht , musste am Ende jeder für sich selbst entscheiden.
Viel zu schnell verging die Zeit , am Ende hatte es allen sehr viel Spaß gemacht.

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Der Abend wurde dann bei einem leckeren Kubanischen Restaurant ausklingen lassen.
Die , die sich nicht im Hotel zur Ruhe betten konnten, mussten dann noch die  lange Fahrt nach Hause antreten .

Vielen Dank an alle Organisatoren und Helfer , die einen solchen Ausflug zum Erfolg verhelfen.
Denn ohne diese würden solche Veranstaltungen nicht möglich sein. Dank im Namen aller.

E.Treber, TSC MALU